Allgemeine Informationen


Blitzschutz - warum?

Über Mitteleuropa entladen sich jährlich etwa 4 Millionen Gewitter, von denen jedes mehrere tausend Blitze produzieren kann. Spannungen von mehreren 100 kV und Stromstärken von 50.000 A sind keine Seltenheit. Wann und wo ein Blitz einschlägt, bleibt dabei völlig dem Zufall überlassen.

Neben den Schäden durch direkten Blitzeinschlag sind es vor allem Gewitterüberspannungsschäden an Einrichtungen der elektrischen Energie- und Informationstechnik, die in den letzten Jahren besorgniserregend zugenommen haben.

Die Schadensstatistiken der Sachversicherer weisen aus, dass die indirekten Schäden heute ein Mehrfaches der direkten Blitzschäden betragen. Angesichts der ständig steigenden "Elektronisierung" in allen Bereichen entstehen Verluste, die betriebs- und volkswirtschaftlich nicht mehr zu vertreten sind.

Die beim Blitzeinschlag auftretenden Überspannungen können katastrophale Folgen haben, wie die unten gezeigten Abbildungen beweisen. Das muss natürlich nicht sein. Blitzschlag können wir zwar nicht verhindern, aber wir können dafür sorgen, dass der Blitz außerhalb des Gebäudes auf kürzestem und schnellstem Weg in die Erde abgeleitet wird.

Mit einem nach neuesten Erkenntnissen (DIN EN 62305-1 bis DIN EN 62305-4) geplanten Blitzschutzsystem, das neben dem „Äußeren" auch den „Inneren" Blitzschutz umfasst.


Beispiele für die Folgen und Auswirkungen eines Blitzeinschlages

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Blitzeinschlag in ein Gebäude ohne Blitzschutzsystem
über Fernsehantenne und Antennenkabel, das
explosionsartig verdampfte. Die dabei entstandene
Druckwelle zerstörte das gesamte Dach und Teile der
Außenwände des Nachbargebäudes.
Blitzeinschlag in einen Fernsehfrequenz-Umsetzer
mit mangelhaftem Überspannungsschutz.
Der Netzfolgestrom zerstörte die elektrische
Anlage, den Verteilerkasten und ein 600 m langes
Versorgungskabel.



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Blitzeinschlag in ein Wohnhaus

 


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